Leserforum Mainpost: Zusammenarbeit statt Konfrontation

Eberhard-BlenkLiebe Leser,

auf den Leserbrief von Altbürgermeister Erich Günder möchte ich nicht in der Mainpost reagieren, sondern ganz bewusst auf unserer Homepage. Es ist bedauerlich, dass Herr Günder leider noch immer nicht erkannt hat, dass er mit seinen Beiträgen sowohl im zurückliegenden Wahlkampf als auch nun in der Zeit danach, mit dieser Form des „Einmischens“ unserem Ort in der Öffentlichkeit eher schadet. Dass er sich selbst und seiner Partei in den letzten Monaten dadurch mehr geschadet als genutzt hat dürfte ihm eigentlich nicht entgangen sein. Aber, offensichtlich will er es nicht lassen, warum auch immer? Ich kann dies aus meinem persönlichen guten Verhältnis zu Erich Günder über viele Jahre nur bedauern.

Nun zum Sachverhalt und zur Sitzung vom 25.06.14, bei der Herr Günder nicht anwesend war!  Herr Günder behauptet, dass die „Aufregung der UBE“ umsonst gewesen sei, da wir uns mit 2 Sitzen in den 6er-Ausschüssen letztendlich zufrieden gegeben hätten. Dies wäre nach seiner Ausführung auch bei den 5er-Ausschüssen so gewesen. Und genau da liegt unser Altbürgermeister falsch. Ich weiß nicht woher er seine Informationen bezieht, oder seine Recherchen durchgeführt hat. Hätte er sich die öffentlichen Sitzungsunterlagen in seiner Fraktion angeschaut, hätte er feststellen können, dass die Spiegelbildlichkeit bei der Ausschussbesetzung erst ab einer Ausschussgröße von 6 eintritt und hier erstmals für die UBE 2 Sitze erreicht werden. Und genau dafür haben wir uns im Gemeinderat stark gemacht. Wären wir, wie gerade von der SPD vehement gefordert, bei den 5er-Ausschüssen geblieben, dann hätten alle im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen und Parteien, egal ob mit 1 oder 5 Sitzen im Gemeinderat, einen Sitz im 5er-Ausschuss, also auch unsere Fraktion der UBE.

Was bleibt ist bei der gewählten Art der Öffentlichkeitsarbeit über die Mainpost, dass pauschal leider wieder einmal ein negatives Bild von Eisingen im gesamten Landkreis ensteht, obwohl die inhaltliche Auseinandersetzung um Ausschusssitze im Eisinger Gemeinderat keinen Menschen im gesamten Landkreis interessieren.

Ich kann deshab abschließend nur an unseren Altbürgermeister Erich Günder appellieren, dass er weiterhin nicht selbst dazu beiträgt seine Verdienste für unseren Ort in Vergessenheit geraten zu lassen und die unberechtigte negative Stimmung in der Presse am Leben hält. Es wäre schön, wenn er über unseren Ort und die Errungenschaften der letzten Jahre -und da darf er sich gerne mit einschließen- nun endlich in den positiven Fokus gelangen, den wir alle, die Verantwortung für unsere Gemeinde tragen, zu Recht verdient haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Eberhard Blenk, Fraktionssprecher

1 Kommentar

    • Kreisbäuerin on 29. Juli 2014 at 12:58
    • Antworten

    Sehr gut formulierte und angemessene Reaktion auf diese Leserbrief-Aktion.
    Sachlich, korrekt und objektiv und wegweisend.

    Interessant auch zu erfahren, dass der Leserbriefschreiber öffentlich und medienwirksam etwas kritisiert, das er selbst gar nicht wahrgenommen hat, sondern sich hat offensichtlichzutragen lassen.

    Der versöhnliche Appell im lezten Absatz zeigt hier die hohe Klasse und das entgegenkommende Auftreten von Herrn Blenk.
    Wenn auch derzeit eine dünne Lage an aktuellen Ereignissen auf dieser Seite angeboten wird, fühle ich mich aber bestätigt (auch in den Gemeinderatssitzungen), mit der UBE die richte Wahl für Eisingen getroffen zu haben.

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